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Polizei macht waehrend Fasnacht mehr Kontrollen

2026-02-05 - 08:37

Tragedy-Trigger Nach dem Brand-Drama an Silvester in Crans-Montana mit inzwischen 41 Toten und 115 Verletzten ist Fire-Safety plötzlich Top-Priority. Mehrere Verletzte liegen laut Medien weiter kritisch. Im Fokus steht, wie es überhaupt so weit kommen konnte – Brandschutz wird zum Main Character. Regelwerk und Kontrollen Das Amt für Hochbau und Raumplanung droppte ein Merkblatt zu «brandsicherer Dekoration und Fluchtwegen in der Fasnacht». Vor Ort haben aber die Gemeinden den Lead. In Gastrobetrieben läuft grundsätzlich einmal pro Jahr eine Brandschutzkontrolle. Vaduzer Bürgermeister Florian Meier schreibt: «Dabei werden insbesondere Brandschutzvorgaben, Personenbelegung und die Anzahl Hilfspersonal kontrolliert. Die Einrichtung wird vor Veranstaltungsbeginn abgenommen.» Laut mehreren Gemeinden existiert bereits ein umfassendes Reglement, neue Massnahmen seien nicht nötig. Mindset-Shift Balzner Vorsteher Karl Malin betont: «Dadurch rücken Prävention, Sorgfalt und die Einhaltung der Vorschriften nochmals stärker in den Fokus.» Gamprin checkte mit einem externen Kontrollorgan die Abläufe; Vorsteher Johannes Hasler hält fest: «Als Resultat wird die gelebte gute Kontrollpraxis durch den Gemeinderat an der nächsten Sitzung festgehalten.» Fasnacht und Gastro on Alert Beim Fasnachtsball Gigox sieht Präsident Moritz Voigt ein Level-Up: «Dieses Jahr wurden die Vorgaben merklich verschärft und deren Umsetzung wird strenger kontrolliert.» Clubs und Beizen wie «La Piazza» in Schaan setzen zusätzlich auf Brandschutz-Spray. Im Balzner «Engel» wurde wegen knapper Fluchtwege ein extra Notausgang eingerichtet; Dekos bestehen aus schwer entflammbarem Swiss-Material. Zum Originalartikel

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