Punktlandung macht klar: Anschieber Mauro Buehler ist Liechtensteiner
2026-02-16 - 05:40
New Citizenship, Who dis? Der 35-jährige Informatik-Abteilungsleiter Mauro Bühler, seit drei Jahren im FL-Bobteam am Start, hat seine komplette Olympia-Prep noch mit Schweizer Pass durchgezogen. Erst seit dem 27. Januar ist er offiziell Liechtensteiner – und damit für die Spiele im FL-Bobteam eligible. Die ganze Aktion war laut Bericht eine Hauruck-Nummer mit massiv Support von den Behörden. Roots und Fast-Track Der Name Bühler klingt zwar nach Triesenberg-Vibes, Mauro selbst ist aber Schweizer mit Family-Ties nach Thurgau und Kindheit in Glarus. «Im Herzen fühle ich mich darum auch als Glarner», sagt der Neo-Liechtensteiner. Olympia war nicht der Main-Reason für die Einbürgerung, «Meine Entscheidung hat es aber definitiv beschleunigt und ich bin umso glücklicher, dass am Ende alles aufgegangen ist», so Bühler. Bürokratie im Speedrun Nach Hochzeit 2020 startete 2025 der Citizenship-Grind: Staatskundetest passed, dann Papierkrieg mit dreifachem Strafregisterauszug. Da Liechtenstein keine Doppelbürgerschaft zulässt, musste erst der Schweizer Pass weg. Der Antrag tingelte zwischen Wien, Bern und Thurgau, der 26. Januar als IOC-Deadline im Nacken. Dank Shortcuts mit Kopien und Support vom LOC klappte alles knapp. Punktlandung fürs Olympia-Dream «Es war fast eine Punktlandung. Normalerweise dauert ein solcher Ein- und Ausbürgerungsprozess viel länger. Dass es bei mir in einer Rekordzeit möglich war, verdanke ich dem LOC sowie den beteiligten Behörden in der Schweiz und in Liechtenstein. Besonders das Zivilstandsamt sowie das Ausländer- und Passamt haben mich während des gesamten Prozesses eng begleitet. Dafür möchte ich mich von ganzen Herzen bedanken», so Bühler, der sich nun auf sein Karrierehighlight, dem Start an Olympia freut. Zum Originalartikel