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Regierung bringt neues Energiepaket als Energy-Wende light raus

2026-02-25 - 15:07

Energy-Game in Liechtenstein Liechtensteins rund 11 000 Buildings fressen ein Drittel vom nationalen Energy-Use und droppen die Hälfte der direkten Emissionen. Wegen EU-Gebäuderichtlinie II muss das Land nachziehen. Der erste MuKEn-Style Vorschlag mit PV-Pflicht wurde vom Volk gecancelt – zu «einschränkend». Slimmed-Down Gesetz 2.0 Jetzt kommt ein abgespeckter Draft, Feedback ist bis 29. Mai 2026 möglich. «Mit dieser überarbeiteten Gesetzesgrundlage erfüllt Liechtenstein die zentralen Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie II, schafft einen praktikablen Vollzug auf Basis bewährter Schweizer Standards und trägt gleichzeitig den Ergebnissen der Volksabstimmung Rechnung», heisst es. Start geplant: Mitte 2027. No Hard PV-Pflicht, aber strenge Neubauten Liechtenstein lehnt sich weiter an MuKEn 2014 an, aber ohne Pflicht zu Photovoltaik und ohne Zwang zu erneuerbaren Energien beim Heizungsersatz. Neubauten müssen als Nearly Zero Energy Buildings laufen, Sanierungen ab 25 Prozent Hüllenerneuerung bekommen dieselben Standards – sofern «technisch, funktionell und wirtschaftlich realisierbar». Kostenplus: 1,1 bis 4,6 Prozent. Cool bleiben mit Wärmepumpe und Balkon-Power Wärmepumpen dürfen heizen und kühlen, nur mit Anzeigeverfahren. Separate Klimageräte brauchen weiter eine Bewilligung: «Bei solchen Gebäuden soll mit dem Bewilligungsverfahren sichergestellt werden, dass Kühlgeräte wirklich energieeffizient eingesetzt werden.» Balkonkraftwerke bis 800 Watt laufen komplett ohne Bewilligung. Klimaschutz und erneuerbare Energien haben grundsätzlich Vorrang vor Ästhetik. Zum Originalartikel

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