Regierung zieht Regeln für Alkoholsünder richtig an
2026-03-04 - 11:37
Cross-Border Traffic-Justice 2.0 Wer im Ausland Gas gibt oder bei Rot durchzieht, soll künftig weniger Chancen auf Strafzettel-Ghosting haben. Liechtenstein setzt eine EWR-Richtlinie um, die den grenzüberschreitenden Informationsaustausch upgraded. Das Amt für Strassenverkehr (ASV) wird zur nationalen Kontaktstelle. Begeht ein Fahrer mit einem in einem anderen EWR-Mitgliedstaat zugelassenen Fahrzeug ein Delikt in Liechtenstein oder umgekehrt, können Halterdaten effizienter gecheckt werden. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und sicherzustellen, „dass Verkehrsregeln nicht an der Landesgrenze enden“. Das schreibt die Regierung in einer Mitteilung. Harder Rules für Refuser Wer einen Atemalkoholtest oder eine Blutabnahme zur Feststellung der Fahrunfähigkeit verweigert oder vereitelt, muss mit härteren Konsequenzen rechnen. Die Mindestdauer für den Entzug des Führerausweises soll von bisher drei auf sechs Monate verdoppelt werden. One-Stop-Police-Verfahren Für Bussen und Verwaltungsstrafverfahren wird die Zuständigkeit künftig exklusiv der Landespolizei zugeteilt. Die Verfahren bei Verstössen gegen Strassenverkehrsvorschriften sollen so streamlined, Prozesse beschleunigt und die Effizienz gesteigert werden. Zum Originalartikel