Schwangerschaftsabbruch braucht laut Parteispitzen dringend ein Update
2026-02-11 - 05:38
New Initiative, big Topic In Liechtenstein liegt seit Montag eine Volksinitiative für die Fristenlösung auf dem Tisch und setzt das politische Game unter Druck. Das aktuelle, sehr strikte Abtreibungsverbot im Inland gilt auch in bürgerlichen Reihen immer mehr als update-bedürftig, wie eine Umfrage des «Vaterlands» zeigt. Bürgerliche Parteien im Analyse-Modus FBP-Präsident Alexander Batliner sieht ein «klares Verbesserungspotential», vor allem bei der Betreuung im Inland. Dem Recht der Frau auf den eigenen Körper müsse «höchste Bedeutung» zukommen, gleichzeitig seien die Bedingungen so zu verbessern, «dass Frauen in schwierigen Lebenslagen die notwendige Unterstützung erfahren, um auch dem Recht des ungeborenen Lebens höchste Bedeutung zuzuerkennen». Kritisch wertet er, dass die Initiative ohne Talk mit dem Fürstenhaus eingereicht wurde. VU, DpL und Freie Liste: mixed, aber in Bewegung VU-Vizepräsidentin Dagmar Bühler-Nigsch betont, bei einem «derart sensiblen gesellschaftspolitischen Thema» wären vorgängige Debatte und Einbezug aller Player zentral gewesen. DpL-Präsident Thomas Rehak hält die Rechtslage für reformbedürftig und kann sich «mangels guter Alternativen» eine Fristenlösung mit Pflichtberatung vorstellen. Volle Support-Vibes kommen von der Freien Liste: «Menschenrechtsgremien haben wiederholt kritisiert, dass die aktuelle Gesetzgebung nicht mit unseren Verpflichtungen vereinbar ist.» Zum Originalartikel