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So viele Abschüsse wie seit Ewigkeiten nicht mehr

2026-03-03 - 06:06

Jagdstats: Reh, Gams und Hirsch im Highscore-Modus Das liechtensteinische Jagdjahr liefert strong numbers: Rehwild-Quote bei 100 Prozent, Gamswild sogar bei 103 Prozent. Beim Rotwild lag der Fokus auf Hirschkühen, die Quote kletterte auf 86 Prozent. Basis dafür: smarter Abschussplan plus früher Wintereinbruch. Rotwild: Fokus auf Old Ladies «Der Schneefall Ende November trieb die Hirsche ins Tal, wo sie leichter zu bejagen sind», erklärt Kevin Marte, Präsident der Liechtensteinischen Jägerschaft. 157 Hirschkühe (Kahlwild) wurden geschossen, Zielvorgabe war 182. Key-Goal bleibt die Regulierung des Bestands, damit Schutzwälder nicht zerbissen werden. Nachtjagden der Wildhut sieht Marte kritisch: «Solche Einsätze machen das Wild scheuer. Wir fordern, den Abschussplan zu überdenken: weniger Tiere, dafür gezielt ältere Hirschkühe, die für die Reproduktion verantwortlich sind.» Gams-Game und Reh-Remix Beim Rehwild half ein downgesizter Plan (232 statt 282 Tiere). Die Gams-Überquote mit 145 Tieren erklärt Anna Weber mit Target-Jagd an rheintalseitigen Hängen: «Dort hat der Wald Vorrang, auch wenn die Altersstruktur der Gams nicht ideal ist.» New Problems incoming Freizeitdruck im Wald steigt, Wildschäden auf Feldern auch. Marte: «Das politische Ziel ist, das Wild aus dem Wald auf die Wiesen im Tal zu lenken. [...] Das Land sollte für die Schäden aufkommen, nicht die Jäger.» Zum Originalartikel

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