Social-Media fuer Jugendliche: Andere Laender machen Verbot, Liechtenstein bleibt am Beobachten
2026-01-27 - 16:03
Globaler Social-Media-Cut Australien geht all-in: Ab Ende 2025 sind Accounts für Unter-16-Jährige auf Insta, TikTok, Snapchat und Co. gebannt. Seit 10. Dezember wurden laut Regierung über 4,7 Millionen Profile von Kids und Teens «deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt». Neue Konten für U16 sind no-go. Zur Age-Verification sollen laut BBC Ausweise, Gesichts- oder Stimmerkennung und «Altersabschätzungen» via Online-Verhalten genutzt werden. Europa zieht nach In UK stimmt das Oberhaus für ein Verbot unter 16, Frankreich votet mit 130 zu 21 Stimmen für ein Verbot unter 15, Dänemark plant eine 15+-Grenze, «um Kinder und Jugendliche vor schädlichen Inhalten und Mediensucht zu schützen». In Deutschland laufen Debatten und Expertenkommissionen. Liechtenstein im Chill-Modus Die Regierung erklärt: «Grundsätzlich setzt die Regierung lieber auf Eigenverantwortung als auf Verbote.» Fokus liegt auf Medienkompetenz, Schul- und Jugendworkshops, Support für Eltern und smarter Plattformregulierung mit Schutzmechanismen. Risiken und Next Steps Alexandra Schiedt warnt, bei Smartphones «greifen die selben Mechanismen ins Gehirn ein, die Kinder in die Sucht treiben». Ziel der Regierung ist es, «eine fundierte Grundlage für mögliche zukünftige Massnahmen im digitalen Jugendschutz zu schaffen.» Zum Originalartikel