Starker Move verbindet unterschiedliche Identitaeten glanzvoll
2026-02-02 - 11:37
Futuristic Vibes im Gemeindesaal Die Balzner Operette droppt mit «My Fair Lady» ein Upgrade des Klassikers: Regisseur Gernot Kranner mixt Retro-Story mit futuristischen, mechanischen Elements, bleibt aber «authentisch» und fügt «dem Stück nichts hinzu, was nicht hingehört». Das Premierenpublikum liefert Standing Ovation – maximaler Hype-Faktor. From Streetgirl to High Society Eliza Doolittle, gespielt von Mara Maria Möritz, startet als Rohdiamant «mit einer Stimme, die wie ein gallenkranker leidender Frosch kling». Professor Henry Higgins nennt sie «entzückend ordinär, diese Kannibalen-Göre» und wettet mit Oberst Pickering, sie zur «la grande dame» zu leveln. Im futuristischen Labor-Office drillt er Vokale, bis sie flawless raushaut: «Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen.» Higgins und Pickering: «Mein Gott, jetzt hat sies!» Drama, Feelings, Glow-Up Beim Pferderennen geht ihr «der Gaul durch», trotzdem crush Freddy Einsford-Hill hard: «In der Strasse, mein Schatz, wo du wohnst». Später ballert Higgins «Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht», seine underdrückten Gefühle übernehmen die Regie. Local Flavor und Gänsehaut Balzner Dialekt in «Söll s Geschter ganz vergässa sii», starke Choreos, Masken, Special-Costumes und ein Stage-Design mit Dorf-Identity runden die Show ab. Ob Eliza und Higgins sich küssen, bleibt offen – Cliffhanger inklusive. Zum Originalartikel