Team reist nach fünf Jahren wieder zurück an die Kandahar
2026-02-28 - 05:36
Throwback auf der Kandahar Marco Pfiffner steht wieder im Starthaus von Garmisch-Partenkirchen – same spot, new vibe. Vor fünf Jahren Weltcup-Debüt mit Startnummer 57, Rang 48 und über fünf Sekunden Backlog auf Dominik Paris, jetzt Doppelprogramm mit Abfahrt und Super-G. Die Kandahar zeigt sich wegen Kalender-Verschiebung und Frühlingstemps als nasse, weiche und schwer lesbare Challenge. Biestige Piste, zero Flow Unter den Pros gilt die Strecke als «biestig». Pfiffner sagt: «Garmisch ist keine einfache Piste, das unterschätzen viele. Sie hat nicht so einen Flow wie andere Strecken. Wir starten und beenden das Rennen in einem steilen Abschnitt, dazwischen folgen viele Kurven – darum fühlt es sich vielleicht weniger steil an.» Er checkt seine alten Notizen: «In meinen Notizen habe ich gesehen: Damals habe ich einen Fehler gemacht und einige Passagen nicht optimal erwischt.» Trotzdem bleibt der Druck: «Man muss Respekt haben. Fünf Jahre Erfahrung helfen zwar, aber am Ende musst du im Hier und Jetzt liefern.» Licht, Sulz und Hitze-Mode Giovanni Franzoni kämpft vor allem mit den Schatten: «Es ist sehr schwierig, weil man nach den ersten zwei Toren ins Dunkle fährt. Deshalb ist es extrem hart, die Linie zu halten.» Franjo von Allmen nennt es einen «harten Einstieg» und meint: «Das ist eine andere Welt hier. Mit den stark gestiegenen Temperaturen haben wir komplett anderen Schnee und eine ganz andere Piste. Es ist wild und anspruchsvoll, man muss sich erst wieder darauf einstellen.» Marco Odermatt sieht ein taktisches Puzzle mit Main-Enemy Wärme: «Es ist brutal warm. Die Abfahrt muss sicher sein – und wenn es Löcher gibt oder der Ski nirgends mehr greift, wird es gefährlich.» Zum Salzen sagt er: «Wenn es so warm wird, dass man gut salzen kann, wird die Piste durch die chemische Reaktion am Ende härter als jetzt. Das wäre für die höheren Startnummern sehr hilfreich.» Sein Mindset bleibt: «Gewinnen ist immer eine Herausforderung.» Trainingszeiten im Struggle-Modus Im ersten Training verliert Pfiffner mit Startnummer 50 exakt 5,13 Sekunden auf Franzoni. Sein Take: «Ich finde die Strecke wirklich schwierig, weil sie keinen durchgehenden Rhythmus hat», die Piste sei «nicht völlig sulzig, aber weich». Am Freitag dann bis 15 Grad und wieder heavy Conditions: «Die Piste war heute auch wieder sehr nass» und «Schattige und sonnige Abschnitte wechseln sich ständig ab. Da ist es schwer, die richtige Balance zu finden.» Auf Mattia Casse fehlen 5,58 Sekunden – Grind geht weiter. Zum Originalartikel