Von Mauren bis Strassburg und Luxemburg am Start
2026-02-07 - 05:37
Cube-Legacy im EU-Style Georg Malins Art-Game läuft international: Ein polierter E-Würfel aus Bronze steht beim EFTA-Gerichtshof in Luxemburg, ein Bronze-Rad beim Europarat in Strassburg. In Weimar parkt ein fetter L-Würfel aus Stahl im Goethe-Park – laut Galerist Kurt Prantl: «Auf diese Vermittlung bin ich am meisten stolz, weil Georg Malin ein grosser Freund von Goethe war. Das war eine aufregende Geschichte.» Big Cubes, big Moves In Dornbirn landete ein fast vier Meter hoher H-Würfel im Zentrum, später im Garten der Inatura. In Hohenems steht eine massive O-Skulptur in Corténstahl: «Die Skulptur hatte Dimensionen, die damals noch nicht so üblich waren», so Prantl. In Vaduz steht der X-Würfel vor dem alten Postgebäude, in Mauren ein M-Würfel – full Alphabet-Flex im öffentlichen Raum. Zeitkritik und Influence «Georg Malin war die Nummer 1 der Liechtensteiner Künstler.» Seine Werke seien «teils sehr zeitkritisch», sagt Prantl, Themen wie «Umwelt, Krieg oder die Natur» seien früh präsent gewesen, ergänzt Leon Boch. Malin holte zudem internationale Big Names wie Henry Moore, Heinz Mack, Fernando Botero und Nag Arnoldi nach Vaduz und «wollte die Eckpfeiler der Moderne in der Skulptur für die staatliche Kunstsammlung zusammentragen». Zum Originalartikel