Was wir machen, ist voll heuchlerisch
2026-02-09 - 11:38
Neue Initiative in Liechtenstein In Liechtenstein dropt heute eine neue Volksinitiative: Rund 15 Personen fordern die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Im Komitee sitzen unter anderem «Frauen in guter Verfassung», Frauennetz, Junge Liste und Freie Liste. Ziel ist eine Neuauflage der 2011 knapp abgelehnten Reform: Damals fiel die Abstimmung mit «52,3 Prozent» Nein aus. Key-Forderungen im Überblick Tatjana As’Ad erklärt: Es gehe um drei Punkte – Fristenlösung mit straffreiem Abbruch in den ersten zwölf Wochen, die Abschaffung des Informationsverbots für Ärztinnen und Ärzte und die Kostenübernahme durch Krankenkassen «wie bei Krankheit». Gabriella Alvarez-Hummel sagt: «Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist wichtig und zeitgemäss.» Gesellschaftlicher Kontext und Pressure Alvarez-Hummel verweist auf internationale Entwicklungen: «Ein Blick in die USA oder nach Polen zeigt, was passiert, wenn Rechte rückgängig gemacht werden.» Sie betont: «Schwangerschaftsabbrüche können nicht verhindert werden, egal welches Gesetz gilt. Die Frage ist: Wie viele Hürden legen wir einer Frau in den Weg?» Zur Rolle des Fürstenhauses heisst es: «Das Fürstenhaus hat das letzte Wort. Wir konzentrieren uns aber auf unser Anliegen.» Zum Originalartikel