Wie der Musikstyle die eigene Attitude über Gefühle und Denken erzählt
2026-02-13 - 22:09
Vibe des Abends In einem kleinen, almost Wohnzimmer-Style Setting liefert Star-Cellist Daniel Müller-Schott zusammen mit Pianistin Annika Treutler ein High-Class-Konzert für relativ wenig Cash. Am Ende sagt Müller-Schott nur bescheiden: «Danke, dass wir diese tolle Musik mit Ihnen teilen dürfen». Der Satz markiert den Key-Fact des Abends: Musik wird erst real, wenn sie geteilt wird. Haltung und Connection Die Nähe zur Bühne sorgt für direkte Transmission der inneren Haltung der Artists. Gespielt werden Werke von Schumann, Prokofjew und Brahms – eigentlich klassischer Heavy-Stoff aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, aber in so authentischer Intensität, dass Emotion und Mindset des Publikums voll abgeholt werden. Setlist und Skill-Level Der Abend startet mit Schumanns «Fantasiestücke für Violoncello und Klavier in a-Moll, op.73», inspiriert von einem Cellokonzert, das Müller-Schott als Fünfjähriger prägte. Danach Prokofjews Sonate op.119 mit einem «Moderato», das laut Bericht «eine gehörige Portion hintergründigen Humors» hat. Zum Schluss Brahms’ «Sonate für Violoncello und Klavier Nr.2 in F-Dur, op 99» – ernst, deep, technisch auf Top-Tier-Level, inklusive «stupender Bogentechnik» und kongenialem Support von Treutler. Zum Originalartikel