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Wie eine Person ihre eigene Stimme findet

2026-03-05 - 05:36

Voice-Coaching als Gamechanger Seit rund 20 Jahren im Vocal-Business unterwegs, bietet Chantal Fasser neu auch Stimmcoaching für People an, die beruflich viel reden – von Führungskraft bis Polizeibeamte. Im Fokus steht: «Es geht darum, die eigene authentische Stimme zu finden.» Gefragt wird: «Wo klingt meine Stimme am wohligsten? Wo klingt sie wie eingebettet? Wie hilft sie mir, Selbstvertrauen zu fassen und auszustrahlen?» Laut Fasser sprechen viele zu tief, «wenn man sich in einem Arbeitsfeld bewegt, in dem man sichtbar ist und seriös wirken und für voll genommen werden will», andere wiederum zu hoch, um «sympathisch zu wirken». Authentic Vibes statt Fake-Tonlage Fassers Job ist es, die individuelle Stimmhöhe «herauszukitzeln». Gelingt das, sei es «ein Ankommen – und der ganze Körper entspannt sich». So werde die Wahrnehmung von aussen authentischer und klarer; monotones Sprechen gilt als No-Go. Back to Basics im Gesangsunterricht Ob Pop, Rock, Musical, Gospel oder Jazz – Ziel ist immer die «wahre Stimme». Dafür wird zuerst alles «herunterbrechen» und «auf Konsonantensuche» gegangen: «Ganz simpel. Ich höre hin: Wo sitzt mein ‹A›? Wie klingt es? Wo sitzt meine Zunge?» Von dort aus sei «auf alles zugreifen» möglich. Mindset und „grusig“ als Feature Fasser sucht stets nach der Ursache: «Mit der Aussage ‹weil es so ist› gebe ich mich nicht zufrieden.» Technik sei nur ein Part, Mental Health spiele mit, oft gehe es um Loslassen. Stimmbildung mache verletzbar, könne aber befreiend wirken. Dazu gehöre auch, «grusig» zu singen: «Man wundert sich dann, wie viel ‹grusig› echt gut klingt», und: «Nur schön zu singen, berührt mich nicht.» Zum Originalartikel

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