Wie Hacker Sicherheitsluecken ausnutzen
2026-02-05 - 21:37
Hacked Event-Vibes Über 88’000 Sign-ups für den Datenschutztag, aber im Triesner Saal nur fast voll statt komplett ausverkauft. Grund: Das Registrationstool wurde selbst gehackt. Viele Anmeldungen kamen über die Adresse ilovehacking@xy.li. Marie-Louise Gächter meinte dazu: «Ich bin enttäuscht, dass nur so wenige von ihnen erschienen sind.» Der Fail diente als perfekter Opener für einen Abend rund um Hacking und Cybercrime. Pro Hacker-Mode Cybersicherheitsexperte Sebastian Schreiber arbeitet als legit «Hacker» für Firmen. Er zeigt, wie easy Schwachstellen ausgenutzt werden können – zum Beispiel bei einem Thermostat: «Hiermit kann die Temperatur von Rechenzentren oder Kraftwerken gesteuert werden.» Mit Funkwellen steuert er das Teil remote. Ein präpariertes USB‐C‐Kabel reicht, um ein Foto von einem fremden Handy zu ziehen. Dazu Schreiber: «Die NSA hat bei ihren Spionagen genau das Gleiche gemacht.» Ziel seines Teams: «Wir finden die Lücken, damit die Verantwortlichen sie schliessen können.» Ransomware-Reality-Check Martin Häring von der Uni Liechtenstein berichtet vom Ransomware-Angriff: «Ich war noch komplett grün hinter den Ohren.» Die Erpresser forderten rund 900’000 Franken, plus Rabattangebot. Die Message: «Protect your system, amigo.» Die Uni zahlte nicht. Konsens der Runde: «Man sollte faktisch die Risiken analysieren und für sich abwägen, wie man mit ihnen umgeht.» Zum Originalartikel