Wie kann man in Zukunft solche falschen Anreize verhindern?
2026-02-01 - 06:08
Study-Update: Biodiversity vs. Cashflows Eine Studie im Auftrag des Amts für Umwelt hat 52 Subventionen mit „biodiversity bad vibes“ gefunden – vor allem in Landwirtschaft, aber auch in Energie, Verkehr, Tourismus und Siedlungsentwicklung. Gemäss «Aktionsplan Biodiversität 2030+» sollen diese Subventionen bis 2030 abgebaut sein, die Verwaltung muss bis Ende 2026 liefern, wie. Teile der Subventionen kommen jedoch via EWR und Schweiz, der Spielraum ist also capped. Political Take: System-Update bis 2030 Bettina Petzold-Mähr fordert „klarere politische Leitplanken“ und will alle Förderinstrumente auf Nachhaltigkeit ausrichten, mit „mehr Transparenz“ und einem Konsens, „dass Biodiversität ein zentraler Standortfaktor ist.“ Sandra Fausch verweist auf den Montreal-Kunming-Rahmen, der Staaten verpflichtet, „bis 2025 alle biodiversitätsschädigenden Subventionen zu identifizieren und diese bis 2030 zu eliminieren“ und sieht Landwirtschaft und Ernährung als „Tandem mit grosser Hebelkraft“. Fokus Landwirtschaft: Fine Tuning statt Rage-Delete Brigit Elkuch warnt vor „einseitiger Umlagerung von Mitteln“ und betont, „Über 40 Prozent der Betriebe wirtschaften nach den Richtlinien der Bio-Suisse“. Roger Schädler nennt den Mix aus Naturschutz und schädlichen Anreizen „widersprüchlich“ und setzt auf „nicht weniger, sondern bessere Förderung“ sowie „Kein neues Förderinstrument ohne vorgängige Prüfung seiner Auswirkungen auf die Biodiversität.“ Zum Originalartikel