Wiener Cops holen sich Support aus Vaduz
2026-02-20 - 05:36
Case Fritsch: International Crime-Drama-Mode on Der deutsche Investor Florian Fritsch saß kurz in U-Haft, weil laut «Krone» via Amtshilfe aus Liechtenstein der Verdacht aufkam, er habe fremdes Gold aus einem Wiener Depot geklaut. Der Richter sah aber keine akute Flucht- oder Wiederholungsgefahr, Fritsch ist wieder draussen. Trotzdem laufen Ermittlungen – gleichzeitig in mehreren Ländern. Razzia, Big Money und viele Question Marks Seit Oktober 2022 wird in Liechtenstein ermittelt, nach einer Razzia im Vaduzer Städtle mit parallelen Hausdurchsuchungen in der Schweiz und Österreich. Vorwürfe im Strafkatalog: schwerer Betrug, versuchte Untreue, Geldwäscherei, Bildung einer kriminellen Vereinigung – bei allen Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Im Fokus stehen die insolventen Firmen Fritsch AG und Fritsch und Co AG in Vaduz: über 70 Gläubiger, rund 150 Millionen Franken Forderungen, bisher nur drei Prozent anerkannt. Wien will Files, Vaduz am Limit Die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat ein Rechtshilfeersuchen nach Vaduz geschickt. Zu den Details heisst es nur, man wolle die Ermittlungen nicht «torpedieren». Sprecherin Caroline Czedik-Eysenberg betont: «Natürlich unternimmt man alle Schritte, die irgendwie sinnvoll erscheinen.» Aus Liechtenstein heisst es: «Die Vorerhebungen werden stetig fortgeführt, gestalten sich aufgrund der Gesamtumstände jedoch sehr aufwendig und zeitintensiv» und: «Ein Abschluss des Verfahrens ist noch nicht absehbar.» Zum Originalartikel